Anschluss-BahnCard fürs Fahrrad

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Neues Bahn-Angebot setzt auf Intermodalität – Erfolg des ADFC

Anschluss-BahnCard fürs Fahrrad

Neues Bahn-Angebot setzt auf Intermodalität – Erfolg des ADFC

Die Deutsche Bahn hat heute in Berlin die „BahnCard 25 mobil plus“ vorgestellt. Mit diesem Angebot ist es ab 9. Dezember erstmals möglich, in Kombination mit der Bahnfahrt auch Call-a-Bikes und Flinkster-Autos mit einer Karte nutzen zu können. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hatte der Bahn eine solche „Fahrrad-BahnCard“ im Rahmen der Mobilitätspartnerschaft vorgeschlagen und wertet die heute vorgestellte „BahnCard 25 mobil plus“ als Erfolg seiner Bemühungen.

Der stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende Ludger Koopmann sagt: „Mit dem Fahrrad zum Bahnhof, dort sicher abstellen, umsteigen, mit dem Zug an den Zielbahnhof – und von dort mit Leihrad oder CarSharing-Auto ans endgültige Ziel. Die neue BahnCard holt die Menschen praktisch zuhause ab und bringt sie direkt von Tür zu Tür.“ Das Nutzer-Potenzial ist dabei groß: Insgesamt steigt der Anteil multimodaler Menschen, also jener, die nicht auf ein Verkehrsmittel festgelegt sind, seit Jahren. Er lag laut Bericht des Deutschen Mobilitätspanels 2011 bereits bei 44 Prozent. „Die neue BahnCard ergänzt das Fahrrad ideal“, so Koopmann weiter.

Die neue BahnCard wird zunächst nur in Kooperation mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) angeboten. Der Pilot ist auf den Zeitraum von einem Jahr angelegt, bei Erfolg wird das Angebot auf Deutschland ausgeweitet. Koopmann: „Wer wie der ADFC möglichst viele Menschen von alternativen Fortbewegungsmitteln überzeugen möchte, darf nicht allein darauf bauen, dass Autofahren unattraktiver wird. Wir müssen die immer mehr nachgefragten Alternativen noch attraktiver machen.“ Die „BahnCard 25 mobil plus“ ist der erste Schritt zu einer solchen attraktiven Alternative, so Koopmann.

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